Mitteilung Rücktritt

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Moderator: Joachim Wolf

Franz-Josef Gruenen
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Re: Mitteilung Rücktritt

Beitragvon Franz-Josef Gruenen » 02.10.2014, 16:26

Die Situation im Kreis Mainz ist mehr als bedauerlich und sehr schädlich für unseren Sport, bei dem sich zumindest im Nachwuchsbereich und bei den Damen ohnehin in den letzten Jahren ein deutlicher Abwärtstrend breitmacht.

Ich kann den Ärger von Jürgen Friedrich durchaus nachvollziehen, doch das muss meines Erachtens nicht zwangsläufig zu einem Rücktritt führen.

Aus seine Äußerung: „Macht man dies (die Staffelleitung) im Sinne der Vereine, bekommt man Ärger mit dem Verband, umgekehrt hat man den Ärger mit den Vereinen und deren Vertretern“ kann man auch einen anderen Schluss ziehen.
Über Jahre hinweg manche Regeln kreativ im Sinne der Vereine zu interpretieren oder gar zu ignorieren hat zu diesem Dilemma geführt. Das führt im Laufe der Zeit zur Ungleichbehandlung da man es ja nicht jedem Verein Recht machen kann.
Auseinandersetzungen zwischen den Vereinen bzw mit den Klassenleitern entstehen aus dieser Intransparenz und dem Gefühl, das sich einer einen Vorteil herausholt. Konsequente Regelauslegung unter Einschluss der, bei Regelverletzung vorgesehenen Strafen, befriedet die Situation.

Nun mag sein, dass eine Regel praxisfremd ist - dann gilt es die Regel auf dem dafür vorgesehenen Weg zu ändern. Das mag ein schwieriger Prozess sein der auch nicht immer erfolgreich endet aber er ist alternativlos wenn ein Chaos wie jetzt verhindert werden soll.

Von dem zukünftigen Kreisvorstand und den Klassenleitern wünsche ich mir Regeltreue, verbunden mit der Bereitschaft Verstöße gemäß Strafenkatalog zu ahnden. Das wird den ein oder anderen Vereinsvertreter aufregen, aber auf mittlere Sicht Ruhe rein bringen.

Allen Beteiligten wünsche ich dabei eine glückliche Hand. Lasst die negativen Emotionen beiseite und versachlicht wieder die Diskussion. Das gilt auch für die Verbandsspitze.

Joachim Wolf
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Re: Mitteilung Rücktritt

Beitragvon Joachim Wolf » 03.10.2014, 22:25

Franz-Josef Gruenen hat geschrieben:Die Situation im Kreis Mainz ist mehr als bedauerlich und sehr schädlich für unseren Sport, bei dem sich zumindest im Nachwuchsbereich und bei den Damen ohnehin in den letzten Jahren ein deutlicher Abwärtstrend breitmacht.

Ich kann den Ärger von Jürgen Friedrich durchaus nachvollziehen, doch das muss meines Erachtens nicht zwangsläufig zu einem Rücktritt führen.

Hier nochmal der Grund für den Rücktritt von Jürgen Friedrich:

Hallo alle zusammen

Nachdem ich nun dieses Schreiben bekommenhabe und darin erkennen muss mit wieviel Respekt die Arbeit eines Staffelleitrers gewürdigt wird,
(Neben diesen offiziellen Funktionen hat er in den vergangenen Jahrzehnten inoffiziell mehr geleistet, als gewisse Kreisvorstände zusammen.)
bin ich, nach nun knapp 25 Jahren als Staffelleiter) nicht mehr bereit, diese "Ehrenamtliche" Arbeit weiterhin zu leisten.

Bei dieser Wertschätzung der über Jahrzente geleistete Arbeit ist ein Rücktritt doch verständlich.


Aus seine Äußerung: „Macht man dies (die Staffelleitung) im Sinne der Vereine, bekommt man Ärger mit dem Verband, umgekehrt hat man den Ärger mit den Vereinen und deren Vertretern“ kann man auch einen anderen Schluss ziehen.
Über Jahre hinweg manche Regeln kreativ im Sinne der Vereine zu interpretieren oder gar zu ignorieren hat zu diesem Dilemma geführt. Das führt im Laufe der Zeit zur Ungleichbehandlung da man es ja nicht jedem Verein Recht machen kann.
Auseinandersetzungen zwischen den Vereinen bzw mit den Klassenleitern entstehen aus dieser Intransparenz und dem Gefühl, das sich einer einen Vorteil herausholt. Konsequente Regelauslegung unter Einschluss der, bei Regelverletzung vorgesehenen Strafen, befriedet die Situation.

Man muss aber auch sagen, daß die Regulierungswut von Verband und DTTB in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, was im Detail wohl bis heute nicht bei jedem Klassenleiter angekommen ist.

Nun mag sein, dass eine Regel praxisfremd ist - dann gilt es die Regel auf dem dafür vorgesehenen Weg zu ändern. Das mag ein schwieriger Prozess sein der auch nicht immer erfolgreich endet aber er ist alternativlos wenn ein Chaos wie jetzt verhindert werden soll.

Solch eine praxisfremde Regel hätte erst überhaupt eingeführt werden dürfen aber da wurde wohl von oben herab entschieden ohne sich näher mit dem Thema zu befassen

Von dem zukünftigen Kreisvorstand und den Klassenleitern wünsche ich mir Regeltreue, verbunden mit der Bereitschaft Verstöße gemäß Strafenkatalog zu ahnden. Das wird den ein oder anderen Vereinsvertreter aufregen, aber auf mittlere Sicht Ruhe rein bringen.

Also auch jedes falsche Trikot mit einer Geldstrafe zu ahnden

Allen Beteiligten wünsche ich dabei eine glückliche Hand. Lasst die negativen Emotionen beiseite und versachlicht wieder die Diskussion. Das gilt auch für die Verbandsspitze.

Das fett geschriebene sind meine Kommentare,
Joachim Wolf


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