Gültige Wettspielordnung ?

Diskussionen um Regelfragen vor, während und nach dem Spiel
Joachim Wolf
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Joachim Wolf » 02.12.2015, 11:52

Nöppchenspieler hat geschrieben:Danke für die schnelle Antwort.
Jedoch verstehe ich deine Antwort noch nicht ganz.

Mir ist klar, dass ich den QTTR vom Stichtag zur Meldefrist für die Rückrunde angeben muss.

Beispielswiese der Spieler (mit Sperrvermerk in der Vorrunde) hat nach Ende der Vorrunde einen QTTR von 1600 in der B-Klasse. Dann kann ich ihn doch trotzdem in die C-Klasse stellen, auch wenn er dort im Schnitt über 200 Punkte mehr hat als die anderen Spieler. Er bekommt halt nur einen Sperrvermerk. Aber den hat er ja auch in der B-Klasse, da er eigentlich in die A- Klasse müsste.

Wahrscheinlich mach ich es einfach komplizierter als es ist. :oops:

In WO/5C steht ja auch:
Diese Spieler erhalten vom jeweiligen Klassenleiter (der Klasse, in der sie spielen sollen) einen Sperrvermerk
und verlieren das Recht, während der Dauer des Sperrvermerks in einer oberen Mannschaft
des Vereins eingesetzt zu werden, auch nicht als Ersatzspieler. Ein Aufrücken solcher Spieler während
einer Halbserie ist nicht erlaubt. Die Erteilung des Sperrvermerks wird vom jeweiligen Klassenleiter
(s. oben) durch entsprechende Kennzeichnung des Spielers in der Mannschaftsmeldung der offiziellen
Online-Plattform dokumentiert. Die Dauer des Sperrvermerks reicht bis zum Ende der Halbserie.


Die Dauer reicht bis Ende der Halbserie. Das heißt zur Rückrunde könnte ich ihn prinzipiell auch in die D- Klasse melden. Er bekommt so und so einen Sperrvermerk.


lies einfach mal WO/5c von Anfang an:
Abweichend von der Spielstärke dürfen Spieler nur
- zu Beginn der Vorrunde für die gesamte Spielzeit....auf Wunsch des Vereins in einer unteren Mannschaft des Vereins gemeldet werden.
Der Zusatz mit der Dauer des Sperrvermerks bis zum Ende der Halbserie wurde nur eingefügt, damit klar ist, dass auch zur Rückrunde (bei einem enstprechenden QTTR-Wert) der Sperrvermerk entfallen könnte.
Aber das ändert nichts daran, dass ein nicht nach Spielstärke gemeldeter Spieler für die gesamte Runde in der Mannschaft gemeldet werden muss in der er zur Vorrunde gemeldet wurde.
Zuletzt geändert von Joachim Wolf am 02.12.2015, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.

Nöppchenspieler
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Nöppchenspieler » 02.12.2015, 12:55

Danke Joachim,
jetzt hab ich es verstanden ! :lol:

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tstollen
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon tstollen » 02.12.2015, 15:11

Würde das quasi bedeuten, wenn bei Finthen 1 nach der Hinrunde 2 Spieler der 1ten nicht als Stammspieler gemeldet werden dürfen (keine 5 Einsätze) , Finthen nur nicht gesperrte Spieler hochmelden muss/kann?
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon cdroescher » 02.12.2015, 15:28

tstollen hat geschrieben:Würde das quasi bedeuten, wenn bei Finthen 1 nach der Hinrunde 2 Spieler der 1ten nicht als Stammspieler gemeldet werden dürfen (keine 5 Einsätze) , Finthen nur nicht gesperrte Spieler hochmelden muss/kann?

Ja, das ist korrekt.

(Sehen jedenfalls alle außer mir so :-D )

Joachim Wolf
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Joachim Wolf » 02.12.2015, 15:46

tstollen hat geschrieben:Würde das quasi bedeuten, wenn bei Finthen 1 nach der Hinrunde 2 Spieler der 1ten nicht als Stammspieler gemeldet werden dürfen (keine 5 Einsätze) , Finthen nur nicht gesperrte Spieler hochmelden muss/kann?


Genau und nach den aktuellen TTR-Werten bist du auf jeden Fall einer der beiden oder du bekommst in der Rückrunde auch einen Sperrvermerk.
Als zweiten könnt ihr zwischen Richter, Kiefer aus der 2. Ma. oder nach QTTR-Wert passenden Spielern aus der 3. Ma. wählen. Aber immer schön aufpassen, dass die Spieler auch 5 Einsätze hatten.

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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon oder » 03.12.2015, 22:12

Hallo Thomas

was auch absolut Sinn macht, da man zur Hinrunde nicht nach Spielstärke aufgestellt hat und es auch äußerst merkwürdig wäre, wenn man in der Hinrunde nicht nach Spielstärke aufstellt, einem aber dann aufgrund der aufgestellten "Strohmänner" zur Rückrunde auffällt, dass man dann doch die nicht nach Spielstärke aufgestellten Spieler in die obere Mannschaft melden möchte.

Hier hat sich auch nichts zum Vorjahr geändert, denn die Spieler Hofmann und Beyer haben beide auch keine 3 Einsätze und wären auch so in der letzten Runde spätestens zur Rückrunde bzw. nach dem 4 ten Spiel (beide haben in den ersten 3 Spielen ja nicht gespielt) zum Reservespieler geworden und hier hätten schon viel früher 2 Spieler aus der zweiten Mannschaft (wobei die Sperrvermerke hier meines Wissens für das Nachrücken unerheblich gewesen wären) eventuell mit weiteren Sperrvermerken aufrücken müssen. Also ein klarer Vorteil für euch zur alten Regelung.

Mit der 15 Einsätze Regelung ist das Prinzip des Stammspielers in meinen Augen doch ziemlich aufgeweicht worden
(Beispiel aus eurem Verein: Ömer Daskin ist in der dritten Mannschaft gemeldet und hat dort 2 Einsätze gehabt, zudem hat er 9 Mal in der ersten Mannschaft gespielt - es gibt genügend weitere Beispiele in vielen Vereinen).

Die Zukunft wird zeigen, ob die Regelung sinnvoll ist oder von manchen Vereinen dazu genutzt wird Spieler tendenziell in einer unteren Mannschaft zu melden (wenn vom TTR-Wert möglich), sie in den wichtigen Spielen in der unteren Klasse einzusetzen und die restlichen Spiele in der oberen Klasse spielen zu lassen. Was aber nur geht, wenn man genügend Stammspieler hat (tendenziell also eher bei den größeren Vereinen). Bin bei einigen Vereinen auf die Rückrundenaufstellung gespannt ... (die dann zur Hinrundenaufstellung doch deutlich anders aussehen wird).

Viele Grüße

Christian

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tstollen
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon tstollen » 04.12.2015, 01:25

Vielen Dank an Alle. Ich finde die Regelung ja auch ok. Zumindest ist Verbandsliga hinten leichter als Bezirksliga vorne :-D.
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Matthias Edinger » 07.12.2015, 14:54

Hallo zusammen,

ich kann mich den Ausführungen von Peter nur anschließen, welche unsere sportlichen Überlegungen treffend zusammenfassen. Wie beschrieben bestand im Sportausschuss und im „Arbeitskreis“ (Joachim L., Peter, Joachim W., Volker, Andi, Lothar, Bernd und ich) der Konsens, dass die komplette Wettspielordnung zu überarbeiten war, was anschließend auch erfolgte. Auch die Transparenz der Änderungen stand im Vordergrund, sodass sich die jeweiligen Vereinsvertreter für die laufende Saison einerseits darauf einstellen und andererseits die jeweiligen Mannschaftsführer und Spieler darüber in Kenntnis setzen konnten.

Wie alle „Verbands- und Vereinsfunktionäre“ sicherlich nachvollziehen können, ist neben der theoretischen Erarbeitung von Regularien, auch die praktische Anwendung und deren Erfahrungen wichtig. Aus diesem Grund beschlossen wir, dass die Hinrunden-Meldung 2015/2016 auf Grundlage der alten Wettspielordnung erfolgte.
Wir haben uns, wie von Peter auch dargelegt, für eine „neue Definition“ entschieden, welche hinsichtlich der 15 Einsätze auch gut funktioniert (ein weiterer Antrag zur weiteren Anpassung liegt dem Beirat vor). Der zweite Teil der „neuen“ Definition beruhte auf der beschriebenen Vorbedingung, welche auch allen „Saisonplanern“ angezeigt wurde. Nur ist es eben nicht immer möglich, entsprechende Klassenstärken zu erreichen. Folglich wurde in der ersten Sportausschuss-Sitzung, nach Einführung der „neuen“ Regeln, darüber beratschlagt wie man am besten mit dem Ist-Stand umgeht. Ergebnis: Einheitlich wurde seitens des Sportausschusses ein Antrag formuliert, welcher den Stammspieler-Status in Abhängigkeit mit der Klassenstärke setzt. Dieser und ein weiterer liegt nun dem Beirat zwecks Abstimmung vor – aktuell leider immer noch ohne eine finale Entscheidung, was natürlich für den Sport ein Unding ist, da die neue Stammspieler Regelung zum ersten Mal Grundlage für eine Meldung wäre. Aus diesem Grund (ist nur meine persönliche Meinung) wäre es ein Leichtes diese entsprechend dem Vorschlag des Sportausschusses anzupassen, um damit den laufenden Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Was ist denn die Konsequenz? Vereine müssen teilweise Mannschaften abmelden und damit Spielern den Zugang zum Sport verwehren. Ist dies im Sinne des Sports? Meiner Meinung nach nein!

15 Einsätze pro Halbserie gepaart mit einer Stammspieler-Regelung in Abhängigkeit der Klassengröße ohne Atteste oder weitere Ausnahmen (außer Verbandsabstellungen) sind meiner Meinung nach eine sehr gute, transparente, leicht kontrollierbare (für Vereine und Staffelleiter) und sportlich ausgerichtete (ob kleine oder große Vereine) Regel, welche hoffentlich auch zeitnah oder spätestens zur neuen Saison Anwendung finden wird.

Des Weiteren möchte ich euch darüber in Kenntnis setzen (noch nicht öffentlich erfolgt), dass ich zum 01.07.2015 meine Ämter als Verbandspokal- und Turnierwart niedergelegt habe und nur noch als Beisitzer im Sportausschuss tätig bin. Für den Pokalspielbetrieb konnte ich mit Christian Droescher einen sehr geeigneten Nachfolger finden, welches mir für das Turnierwesen leider noch nicht gelungen ist, sodass ich diesen Bereich vorübergehend weiter führen werde.

Sportliche Grüße
Matthias

von Peter Buchmann » 28.11.2015, 01:53
oder hat geschrieben: ich kann ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, warum man nicht die alte bewährte Regelung mit den mindestens 3 Einsätzen pro Halbrunde beibehalten hat (um Stammspieler einer Mannschaft bleiben zu können) und auch die Anzahl der Ersatzeinsätze pro Spieler auf 3 begrenzt hat (wie im Rheinland) und eine sonst meines Erachtens nirgendwo existierende Regelung mit den maximal 15 Einsätzen pro Halbrunde erschaffen hat.

Hallo Christian,

unsere WO war über die Jahre gewuchert. Es gab viele Regeln, die Klassenleiter dauernd kontrollieren mussten um einen geregelten Rundenablauf zu gewährleisten. Beispielsweise:
• Hat ein Stammspieler die ersten 4 Spiele gefehlt? Dann muss ein anderer Stammspieler aufrücken.
• Beim vierten Einsatz eines Spielers (Ersatz in verschiedenen Klassen möglich) hat er sich fest gespielt. Ein Aufrücken ist nötig.
• Beim Aufrücken können während der Runde neue Sperren entstehen
Du weißt doch noch selbst wie viele Diskussionen und Kontrollen diese komplexen Regelungen nach sich zogen. Diese Situation war durch verschiedene Regeländerungen über die Jahre gewachsen und es war Konsens, dass wir dies neu strukturieren mussten.

Der Sportausschuss hat sich dann im Frühjahr einen kompletten Tag zusammengesetzt um dies zu diskutieren. Zuerst stand natürlich die Regelung des TTVR im Raum. Nochmal kurz zur Klarheit: Sie sieht folgendermaßen aus:
• Jeder gemeldete Spieler ist automatisch Stammspieler. Es gibt keine Vorbedingung.
• Ziel ist es, dass eine Mannschaft mit den gemeldeten Spielern auskommt. Es gibt kein Festspielen.
• Es ist einzig erlaubt, dass Spieler in höheren Mannschaften drei Ersatz-Einsätze spielen. Beim vierten Einsatz gilt das Spiel als verloren
Diese Regel funktioniert im TTVR und sie ist bestechend einfach. Wir haben in der Diskussion jedoch ein paar Folgen festgestellt, die uns nochmal nachdenken ließen und die waren:
• Wenn sechs Spieler alle Einsätze spielen gibt es keine Probleme.
• Je öfter Ersatzspieler notwendig sind, desto schwieriger wird die Situation. Nach sechs Ersatzeinsätzen muss schon das mittlere Paarkreuz der unteren Mannschaft ran. Fällt dann noch ein Spieler unerwartet aus schleift man sich irgendwie durch die Runde.
• Werden sieben Spieler in einer Mannschaft gemeldet, dann kann der siebte Mann eigentlich nur spielen, wenn ein anderer aussetzt (und drei Ersatzspiele)
• Es kann alles gut gehen, bei einer personellen Knappheit können vorhandene Spieler jedoch oft nicht eingesetzt werden.
Dies hat uns zu einem Gegenentwurf gebracht, der in Bayern praktiziert wird und auch vom WTTR nun übernommen wurde. Dort geht man davon aus, dass nach Definition Ersatzspieler immer schlechter als die Spieler der Mannschaft sind, in der Ersatz gespielt wird. Also dürfen sie auch so oft wie nötig Ersatz spielen. Dabei muss man jedoch gewährleisten, dass die Stammspieler einer Mannschaft nicht reine Luftnummern sind und gar nicht zum Einsatz kommen. Man kontrolliert also, ob ein Stammspieler nicht öfter als fünf Mal nacheinander gefehlt hat.

Unsere Diskussion hat uns hier zu einem Gegenentwurf geführt. Wir wollten den Ersatz nicht komplett öffnen, so dass ein Spieler im Prinzip komplett in zwei Mannschaften spielen kann. Eine Anzahl von maximal 15 Einsätzen schien uns einfach und passend. Außerdem brauchten wir nun eine Regelung, so dass zu selten eingesetzte Spieler nicht als volle Stammspieler gelten und die einfacher zu kontrollieren ist. Dies hätte kleine Vereine zu sehr benachteiligt. Unsere Ansicht war es, dass wir die Anzahl von drei notwendigen Einsätzen etwas erhöhen sollten. Wir kamen nach längerer Diskussion auf die Zahl 5 unter der Prämisse, dass dazu die Klassengröße bei allen Klassen oberhalb der untersten Klasse bei mindestens 10 Mannschaften liegen sollte. Man solle also etwa die Hälfte der Spiele bestreiten um als Stammspieler zu gelten.

Alle Kreise sollten sicherstellen, dass die Klassengrößen dieser Vorgabe entsprechen. Dies hat leider nicht geklappt, so dass uns die Vorbedingung der Regel weggebrochen ist. Eine Formulierung wie "die Hälfte der möglichen Einsätze" hatten wir auch diskutiert, aber dann zuerst wieder wegen der Komplexität der Überprüfung verworfen. Damals war noch nicht abzusehen, ob eine Auswertung der Daten aus click-tt funktionieren würde.

Meiner Meinung nach hat die neue Regel in der laufenden Runde größtenteils sehr gut funktioniert. Das Problem mit den zu kleinen Klassen in einigen Kreisen hat sich früh gezeigt. Ein rechtzeitiges Gegensteuern blieb uns zum Nachteil der betroffenen Vereine leider verwehrt.

Joachim Wolf
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Joachim Wolf » 07.12.2015, 15:16

Zu dem Thema liegt im Kreis Mainz bereits ein Antrag vor.
Den Spieler- und Vereinsnamen hab ich mal unkenntlicht gemacht aber die Begründung sollte doch einleuchtend sein:

Da die Kreisklasse B1 nur mit 9 Mannschaften besetzt ist, sehe ich es hier als nicht angemessen, dass eine Mindestanzahl von 5 Einsätzen erreicht werden muss.
Der Spieler xxxxxx hat 4 Einsätze während der Vorrunde, d.h. 50 % eigentlich erfüllt

In einer 12er Klasse müsssen ebenfalls 5 Einsätze erreicht werden, was aber gleichzeitig bedeutet, dass hier weniger als die Hälfte aller Spiele gespielt werden müsen.

Ich bitte darum dies bei xxxxxx zu beachten und ihn als vollwertig einsetzbaren Spieler zu werten.

MfG
xxxxxxxxx

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Matthias Edinger
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Matthias Edinger » 08.12.2015, 20:07

Hallo zusammen,

mehrheitlich wurden beide Anträge des Sportausschusses seitens des Beirats angenommen. Die Abschnitte 7c und 7d der Wettspielordnung lauten nun wie folgt:

c) Jeder Spieler kann pro Halbserie max. fünfzehnmal in einem Meisterschaftsspiel der Aktiven eingesetzt werden. (Eintragung im Spielberichtsbogen zählt als ein Einsatz). Dabei gelten Pokalspiele und Relegationsspiele nicht als Meisterschaftsspiele. Ab dem 16. Einsatz in einem Meisterschaftsspiel der Aktiven ist dieses als verloren zu werten. Dies gilt nicht für Relegationsspiele, in denen auch Aktive eingesetzt werden dürfen, die bereits 15 Meisterschaftsspiele absolviert haben. Meisterschaftsspiele der Verbandsoberliga und höher zählen insgesamt nicht.

d) Ein Spieler, der in einer Halbserie, abhängig von der jeweiligen Klassenstärke, nicht mindestens fünf Einsätze bei einer Klassenstärke von 11 oder mehr Mannschaften, nicht mindestens vier Einsätze bei einer Klassenstärke von 9 oder 10 Mannschaften, nichts mindestens drei Einsätze bei einer Klassenstärke von 8 oder weniger Mannschaften erreicht, darf in der nachfolgenden Halbsaison - unter Beachtung von D 5a WO - nur als Reservespieler gemeldet werden. Hiervon wird nur bei Schwangerschaft abgesehen. Diese Regelung gilt nicht für die unterste Mannschaft eines Vereins.

Sportliche Grüße
Matthias

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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon DeBatman » 09.05.2016, 11:37

Hallo,

ich habe mal eine Frage zum Einsatz Jugendlicher im Erwachsenen Betrieb.

Jugendliche, welche im erwachesenen Betrieb Stamm spielen benötigen einen SBEM-Antrag, welcher bis 15.05.eingereicht werden muss. Jugendliche, die nur Ersatz (JES) spielen benötigen keinen Antrag und werden einfach bei Bedarf eingesetzt in der Saison, oder wie würde das Ablaufen?
Oder sollen diese Spieler bei der Mannschaftsmeldung mit angegeben werden?

Wie oft dürfen dürfen diese Spiele pro Halbjahr spielen?

Gruß
Christian

kantenball
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon kantenball » 09.05.2016, 21:37

DeBatman hat geschrieben:Jugendliche, welche im erwachesenen Betrieb Stamm spielen benötigen einen SBEM-Antrag, welcher bis 15.05.eingereicht werden muss. Jugendliche, die nur Ersatz (JES) spielen benötigen keinen Antrag und werden einfach bei Bedarf eingesetzt in der Saison, oder wie würde das Ablaufen?
Oder sollen diese Spieler bei der Mannschaftsmeldung mit angegeben werden?

Wie oft dürfen dürfen diese Spiele pro Halbjahr spielen?


JES: max. drei Ersatzspielereinsätze in einer einzigen Mannschaft je Halbserie, geregelt in WO Anhang 2 §3. Leider hat man bei der kürzlichen Überarbeitung §2 des Anhangs nicht an die Mannschaftsmeldefenster angepaßt. Bis 10.6. kann man nur die Vereinsmeldung abgeben, die Mannschaftsmeldung erfolgt später. Antragstellung erfolgt im Rahmen der Mannschaftsmeldung einer Halbserie.

SBEM: Antragstellung erfolgt im Zuge der Mannschaftsmeldung einer Halbserie, d.h. der 15. Mai kann hier nicht gelten. Lediglich der QTTR-Wert vom 15.5./15.12. ist zu berücksichtigen und Jugendliche dürfen nach WO D §5b bis zu 100 Punkte besser aufgestellt werden als der QTTR es eigentlich zuläßt.

Ein Hinweis: da die Gebühren für JES und SBEM identisch sind hat man als Verein mit einer SBEM-Meldung entsprechend Vorteile:
- Jugendliche(r) zählt bei entspr. Einsatzzahl als Stammspieler, dadurch evtl. Verstärkung unterer Mannschaften durch herabrückende Spieler möglich
- Ersatzspielereinsätze in mehreren Mannschaften möglich (Stammmannschaft + übergeordnete)
- max. 15 statt max 3 Einsätze je Halbserie
- zwei SBEM in einem Spiel einsetzbar (JES nur eine Person/Spiel)

SBEM-Einsatz im Pokalwettbewerb ist fraglich bzw. nicht eindeutig genug geregelt.
Spieler der SG Sulzheim/Rommersheim

Joachim Wolf
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Re: Gültige Wettspielordnung ?

Beitragvon Joachim Wolf » 10.05.2016, 07:52

Es ist nichts fraglich, was den Einsatz von SBEM gemeldeten Spielern betrifft.

Lt. WO E 5.1 sind Spieler in der Mannschaft spielberechtigt in der sie in der jeweiligen Halbserie gemeldet sind.
Da die SBEM gemeldeten Spieler wie gemeldete Erwachsene als Stammspieler zu sehen sind ist das auch vollkommen richtig.

JES Spieler dürfen natürlich nicht in Pokalspielen eingesetzt werden, da sie gem. Anhang 2 der WO Punkt 6. die JES-Meldung nur für Meisterschaftsspiele gilt.


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