Fragwürdige Punkte der neuen Wettspielordnung

Diskussionen um Regelfragen vor, während und nach dem Spiel
Wolfgang Eick
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Fragwürdige Punkte der neuen Wettspielordnung

Beitragvon Wolfgang Eick » 09.08.2017, 19:43

Hallo allerseits,

Uns wurde in den letzten Tage mehrfach von unserem Klassenleiter mitgeteilt das es laut der neuen Wettspielordnung kein Verlegungsgrund mehr ist wenn eine Halle gesperrt bzw. nicht bespielbar ist.

Meine Frage an den Verband bzw die anderen Vereine, wie soll das umsetzbar sein bzw wie geht ihr damit um?

Wir (der TSVgg Stadecken-Elsheim) haben 6 Herrenmannschaften und keine eigene Halle sondern sind in der Mehrzweckhalle unserer Gemeine Gast. Wie jedes Jahr frage ich vor der Runde die Hallensperrungen an und gebe diese als Sperrzeigen bei der Meldung an. Nun kommt es aber duchaus öfter vor das die Gemeinde recht kurzfristig die Halle für den Sportbetrieb sperrt (Veranstaltungen, Technische defekte,...), dies ist von uns nicht vorher zu sehen und kann daher auch nicht ein Jahr im Voraus geplant werden. Die Aussage die wir bekommen haben ist das wir in solchen Fällen in den umliegenden Gemeinden anfragen sollen bzw. müssen um unsere Spiele dort auszutragen.

Wir haben wie oben schon erwähnt sechs Herrenmannschaften und nur zwei Spieltage, dementsprechend kommt es des öfteren vor das wir 2-3 Heimspiele gleichzeitig haben. Mir ist es ein komplettes Rätsel wie dies funktionieren soll. Falls man wirklich eine andere Gemeinde findet die zufällig am selben Tag ihre Halle nutzen kann, dann muss diese ja zusätzlich zu ihrem normalen Spielbetrieb auch noch unsere drei Spiele unterbrigen können. Es mag sein das dies in Gemeinden mit mehreren großen Hallen kein Problem ist aber uns stellt das vor unlösbare Aufgaben.

Ich wäre sehr Dankbar wenn von offizieller Seite ein UMSETZBARER Lösungsvorschlag hierfür gemacht werden würde.

Gruß
Wolfgang Eick
Abteilungsleiter Tischtennis TSVgg Stadecken-Elsheim

cdroescher
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Re: Fragwürdige Punkte der neuen Wettspielordnung

Beitragvon cdroescher » 09.08.2017, 21:28

Der Punkt in der bundesweiten WO (hier gibt es für die Einzelverbände auch keine Relativierungsmöglichkeit), auf den du dich beziehst:
"6.3.3 Das Fehlen einer geeigneten Austragungsstätte ist kein Grund für eine Spielabsetzung. Ggf. ist in eine andere Austragungsstätte auszuweichen, die sich in einer vom zuständigen DTTB oder Verband festgelegten zumutbaren Entfernung befindet, oder der Mannschaftskampf ist beim Gegner auszutragen. Ein Anspruch auf Fahrtkostenerstattung und ggf. ein Heimspiel in der Rückrunde entsteht dadurch nicht."

Was also außer dem Ausweichen in eine benachbarte Halle auch möglich ist, ist die Aufgabe (nicht Tausch) des Heimrechts.

Wichtig ist aber vor allem, dass es in 6.3.3 nur darum geht, dass eine Hallenbelegung kein Anrecht auf eine SPIELABSETZUNG mehr sichert.
Was immer noch geht, ist eine EINVERNEHMLICHE VERLEGUNG des Spiels. Der RTTV hat nämlich für seinen Bereich im Punkt 6.2.2 eingefügt:
"Nach vorheriger Vereinbarung zwischen den beteiligten Mannschaften und Zustimmung des Spielleiters ist es möglich, ein Spiel vor und bis zu sieben Tage nach dem angesetzten Termin auszutragen. Eine Verlegung hinter den letzten Spieltag der jeweiligen Spielklasse sowohl in der Vor- als auch in der Rückrunde ist ausgeschlossen."
Zumindest für die von mir geleitete Bezirksoberliga kann ich sagen, dass ich jede dem genügende einvernehmliche Spielverlegung akzeptiere.


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