Ovtcharov positiv getestet!

Diskussionen um Regelfragen vor, während und nach dem Spiel
BernhardRichard
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Ovtcharov positiv getestet!

Beitragvon BernhardRichard » 22.09.2010, 11:55

Vom Spatz in der Hand wird niemand satt!

BernhardRichard
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Beitragvon BernhardRichard » 22.09.2010, 12:04

Vom Spatz in der Hand wird niemand satt!

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Georg Finger
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Re: Ovtcharov positiv getestet!

Beitragvon Georg Finger » 22.09.2010, 13:25

BernhardRichard hat geschrieben:http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/11064


Harte Kiste!
Beweis mal in der heutigen Medienwelt das du unschuldig bist...

Ich hoffe auf einen positiven Ausgang und ich meine jetzt nicht die B-Probe. ;)
Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit. Die Bosheit eines guten Witzes ist der Widerhaken, der ihn haften lässt.
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Manuel_Holzknecht
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Beitragvon Manuel_Holzknecht » 22.09.2010, 14:20

http://www.tischtennis.de/media/downloads/presse/personalie/ovtcharov_presseerklaerung_22-9-2010.pdf

Nach Bernhards zweitem Link und der Tatsache, dass sich Dima unmittelbar vor der Dopingkontrolle mit der deutschen Nationalmannschaft in China aufhielt wäre das eine in sich stimmige Erklärung wie auch in der unter obigem Link einzusehenden Presseerklärung zu lesen ist.
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Beitragvon Thorsten Eppelmann » 22.09.2010, 14:47

Das ist brutal!

Ohne Sperre wird das nicht enden, egal welche Argumente Ovtcharov findet.

Lee
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Beitragvon Lee » 22.09.2010, 16:31

Na ja also ob die Pressemitteilung von Ovtcharov und der Bericht des verseuchten Fleisches zusammengehören wage ich zu bezweifeln. Fakt ist in China leben ne Milliarde Menschen und in dem Bericht ist von 70 Betroffenen die Rede und Ovtcharov ist einer von denen? Hab ich in meiner Jugend der Polizei auch immer gesagt. Und da er aus dem Osten kommt und die in Sachen Doping eh ganz gut bestückt sind seh ich da ne gewisse Wahrscheinlichkeit.
Das soll jetzt nicht heißen das er schuldig ist sondern nur ne Möglichkeit beschreiben...

Lee
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Fast Vergessen

Beitragvon Lee » 22.09.2010, 16:39

Ach so, ... wieso hat er denn nicht gesagt das er chinesische Zahnpasta benutzt hat , dann wär doch alles ok ... :smt033

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Beitragvon Thorsten Eppelmann » 22.09.2010, 16:44

In dem Bericht ist von 70 Betroffenen die Rede, die gesundheitliche Probleme hatten. Das heißt nicht, dass es nicht noch Millionen andere gibt, die zumindest den Stoff im Körper haben, ohne irgendwelche Beschwerden.

Außerdem ist die Wirkung von Clenbuterol vergleichbar mit einem anabolen Steroid. Die Wirkung solcher Substanzen auf die Leistungsfähigkeit im Tischtennis ist im besten Fall wohl als neutral zu beurteilen. Ein Motiv für Doping mit Clenbuterol gibt es meiner Meinung also nicht.

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Beitragvon Manuel_Holzknecht » 22.09.2010, 17:17

Das sehe ich genauso wie Thorsten.

Hier ein Interview mit Dima:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,718967,00.html

Da ist meiner Meinung nach ein springender Punkt dabei:
"Außerdem hätte ich dem Kontrolleur, den ich doch gut kenne, zu Hause gar nicht aufgemacht. Das wäre dann ein Mistest gewesen, da wäre nichts passiert."

Im Zeitraum von 18 Monaten darf ein Sportler meines Wissens zwei oder drei Kontrollen versäumen.
Weshalb sollte sich Ovtcharov demnach dann im Wissen gedopt zu haben einfach mal positiv testen lassen? Sinn macht das in meinen Augen nicht wirklich.
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Beitragvon Thorsten Eppelmann » 22.09.2010, 21:00

Ich muss sagen, dass das was du den springenden Punkt nennst, für mich eher wie eine typische pseudo-Ausrede eines erfahrenen Dopers klingt. Wenn man die Berichte über Doping im Spitzensport verfolgt, dann ist es wohl so, dass professionelle Doper immer davon ausgehen, dass es fast unmöglich ist, dass sie erwischt werden. Die von Dir zitierte Aussage läßt also zwei Schlüsse zu. Entweder er hat nicht gedopt und ist deshalb erwischt worden oder er hat gedopt und ist davon ausgegangen, dass er niemals erwischt werden wird.

Das ganze zeigt, wie schwierig es ist gegen den im Raum stehenden Verdacht zu argumentieren. Letztenendes ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit. Ovtcharov muss durch Offenheit dafür Sorgen, dass seine Geschichte glaubwürdig ist. Eine Argumentationskette, die suggeriert, dass die erste der oben genannten Möglichkeiten zwingend ist, trägt für mich nicht zur Stärkung der Glaubwürdigkeit bei.

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Beitragvon Manuel_Holzknecht » 22.09.2010, 23:17

Ja, gebe Dir definitiv Recht, Thorsten.

Allerdings ist die bei Dima gefundene Substanz scheinbar sehr leicht nachweisbar. Demnach lässt das für mich den unter Umständen auch naiven Schluss zu, dass er, sollte er vorsätzlich gedopt haben, gewusst haben müsste, dass er erwischt wird.

Ich muss sagen, ich glaube die Geschichte mit dem kontaminierten Fleisch, nicht weil es sich um einen Deutschen handelt. Zum einen handelt es sich um eine, wie Thorsten schon angesprochen hat, fürs Tischtennis nicht wirklich förderliche Substanz, zum anderen ist für mich der einfache Nachweis ein weiteres Indiz, was sicherlich diskutabel ist.
Ich wäre bei jedem Spieler anderer Nation derselben Meinung, mit der Vorgeschichte des Chinaaufenthalts in Zusammenhang mit genau dieser Substanz. Lasse mich allerdings auch eines besseren belehren.
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Beitragvon Thorsten Eppelmann » 23.09.2010, 08:36

Nur mal so als Gedankenspiel: Was wäre, wenn Wang Liqin positiv getestet worden wäre?

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Beitragvon Manuel_Holzknecht » 23.09.2010, 09:45

Wenn bei ihm Clenbuterol festgestellt worden wäre, würde ich ebenfalls davon ausgehen, dass dies nicht vorsätzlich geschehen wäre.
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Georg Finger
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Beitragvon Georg Finger » 23.09.2010, 11:01

Besteht eigentlich Gefahr die Mannschaftsmedaille zu verlieren wegen des aktuellen Vorfalls?
Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit. Die Bosheit eines guten Witzes ist der Widerhaken, der ihn haften lässt.

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Beitragvon Manuel_Holzknecht » 23.09.2010, 11:43

Diese Gefahr besteht nicht, Georg.
Die Mannschaftsmedaille wäre nur abzugeben, wenn ein Spieler positiv getestet wird bei einer bei der EM abgegebenen Probe.
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