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Sport Da/He
26.11.2013

Bundesliga Damen: TTG gewinnt bei Watzenborn-Steinberg mit 6:0

Der Tabellenzweite spielt kompromisslos

Der Tabellenzweite spielt kompromisslos Ding Yaping und Dana Cechova von der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim lassen nichts anbrennen (Aufnahme: Rainer Oppenheimer)

Pohlheim. Die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim hat die beim Schlusslicht NSC Watzenborn-Steinberg fest eingeplanten Punkte mit einem klaren 6:0 eingepackt. Den erhofften Ehrenpunkt des NSC vereitelte Dana Cechova mit ihrem Sieg gegen Angelina Gürz. In den weiteren Partien blieben die Gastgeberinnen chancenlos.

 

NSC Watzenborn-Steinberg – TTG Bingen/Münster-Sarmsheim: 0:6

 

Schnelldurchlauf für die TTG in nur 70 Minuten

Das schönste Spiel der Begegnung zwischen dem NSC Watzenborn-Steinberg und der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim entwickelte sich wie vermutet zwischen Angelina Gürz und Dana Cechova. Die Nummer eins des NSC bewies auch diesmal ihr feines Händchen gegen die tschechische Nationalspielerin, denn in den ersten beiden Sätzen verlief das Match ausgeglichen. Nach einem 8:11, stand Gürz beim 12:11 sogar vor dem Ausgleich. Dem unglücklichen 12:14 folgte der Einbruch zum 1:6, doch mit großem Kampfgeist rückte die Spitzenspielerin zum 6:9 noch einmal näher, sodass Cechova die Auszeit nahm. Dieses Break half, und mit einem 11:6 markierte die Nummer 125 der Weltrangliste das 4:0.

Bis auf das Doppel in dem sich Désirée Menzel/Christine Engel beim 3:11, 11:2, 7:11, 6:11 gegen Ding Yaping/Cechova gut aus der Affäre zogen, machte sich drückende Überlegenheit der Bingerinnen breit, die keinen weiteren Satzverlust zuließen.

„Unsere Niederlage war eindeutig und in dieser Höhe in Ordnung. Die Bingerinnen präsentierten sich sehr kompakt, und auch im unteren Paarkreuz überaus motoviert. Die einzige Klippe meisterte Cechova. Hätte Angelina den zweiten Durchgang für sich entschieden, wäre ihre Gegnerin vielleicht in Anbetracht der Vergangenheit nervös geworden, doch danach war unser 0:6 vorprogrammiert. Als Überraschung werte ich unseren Satzgewinn im Doppel. Désriée und Christine hielten besser mit als erwartet. Angelina und Sonja waren nicht eingespielt, uns fehlte ja Inka Dömges. Sonja kommt mit einer Linkshänderin nicht gut klar, da passten anfangs die Laufwege nicht. Außerdem hatte sie sich am linken Zeigefinger verletzt“, sagte NSC-Cheftrainer Markus Reiter.

„Ich freue mich sehr, dass ich gewinnen konnte, denn zuletzt lief es nicht so gut bei mir. Im zweiten Satz habe ich die ganze Zeit geführt, beim 9:8 dann aber einen hohen Ball verschossen. Da kamen schon die Gedanken wieder hoch, denn der Verlauf gegen Gürz war schon so viele Male eng. Im dritten Abschnitt agierte ich nach dem 6:1 taktisch nicht mehr optimal, und Gürz kam zu vielen guten Punkten. Das Time-out war wichtig, danach setzte ich die Marschroute wieder besser um. Insgesamt war unser Sieg schon sehr souverän. Wir haben eine große Harmonie im Team, haben viel Spaß, und unser gemeinsames Training vor den Spielen sorgt für eine gute Stimmung“, berichtete die Nummer zwei der TTG Cechova zufrieden.

 

Quelle: www.tischtennis.de