Logo
Sport Da/He
23.02.2014

Bundesliga: TTG gewinnt 6:4 in Essen

TUSEM Essen – TTG Bingen/Münster-Sarmsheim: 4:6

 

Pech für Yin Na, die verletzt ausfällt

Wie schon beinahe im Vorfeld befürchtet fiel die Verletzung bei Yin Na vom TUSEM Essen gravierender aus, sodass die Nummer vier das Doppel sowie ihre Einzel kampflos abgab. Diesen Vorteil mit drei Punkten im Rücken machte sich die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim zu Nutze, die außerdem mit Dana Cechova eine überragende Akteurin aus dem Hut zauberte. Gegen Elke Schall-Süß triumphierte die Tschechin mit einem 11:7, 4:11, 11:9, 11:9, und Barbora Balazova düpierte die 30-Jährige mit einem in der Höhe völlig unerwarteten 3:0.

Bei den Essenerinnen zog Nadine Bollmeier mit zwei Einzelsiegen sowie dem Erfolg im Doppel zusammen mit Balazova drei der vier Zähler an Land. Den Misserfolg insgesamt konnte die Nummer drei natürlich nicht ohne entscheidende Unterstützung verhindern. Nach dem 3:3 zur Pause unterlag Spitzenspielerin Schall-Süß auch mit 0:3 gegen Abwehrass Ding Yaping, gegen die sich Balazova noch mit einem hervorragenden 3:1 behauptet hatte. Die

Nadine Bollmeier agiert beim TUSEM Essen ohne Fehl und Tadel (Aufnahme: Rainer Oppenheimer)Nadine Bollmeier agiert beim TUSEM Essen ohne Fehl und Tadel (Aufnahme: Rainer Oppenheimer)

Slowakin untermauerte in dem Duell der beiden Topspielerinnen der Liga ihre Klasse gegen die 46-Jährige.

„Das Pausieren von Yin Na war mehr oder weniger eine Vorsichtsmaßnahme, denn der Fuß ist immer noch dick geschwollen. Barbora spielte gegen Ding Yaping genau die richtigen Bälle, eine ganz starke Vorstellung von ihr. Dafür kam sie mit dem Spielsystem gegen Cechova heute nicht klar, die auch sehr konzentriert wirkte. Wir sind uns aber gerade über eine Vertragsverlängerung einig geworden, worüber wir besonders glücklich sind. Elke enttäuschte keinesfalls, aber es lief bei ihr einfach nicht rund. Nadine bewies einmal mehr, wie wertvoll sie für die Mannschaft ist. Wir können mit der Niederlage trotzdem gut leben, denn 15:9 Punkte bedeuten weiterhin den vierten Tabellenplatz für uns“, sagte TUSEM-Geschäftsführer Klaus Ohm.

„Das Spiel wurde vorne entschieden. Mit einem 3:1 war nicht zu rechnen, aber die beiden Siege von Dana freuten mich ungemein. Der knappe Sieg gegen Elke gab unserer Nummer zwei Auftrieb, sodass Dana gegen Barbora viel mehr Selbstvertrauen erkennen ließ. Ding Yaping begann mit einem 11:7 gegen die Slowakin auch gut, doch sie verschoss beim 9:7 im zweiten Durchgang zwei Angriffsbälle. Von da an wurde Barbora immer besser und gegen ihre knallharten Aktionen war kein Kraut mehr gewachsen. Britt Eerland verletzte sich beim Training am Rücken und ging nicht ganz fit in die Partie. Gegen eine routinierte Nadine gingen die Niederlagen unserer jungen Spielerinnen Britt und Hana Matelova noch in Ordnung, das konnte passieren. Was zählte war für und das 6:4 und die 4:0 Punkte, die wir gegen Essen mit in die Play-off-Runde nehmen“, zeigte sich TTG-Vorsitzender Joachim Lautebach zufrieden.

Quelle: www.tischtennis.de