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09.03.2014

Bundesliga: TTG siegt erwartungsgemäß gegen Watzenborn-Steinberg

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim gewinnt glatt

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim gewinnt glatt Dana Cechova von der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim wartet mit einer konzentrierten Leistung auf (Aufnahme: Petra Steyer)

Bingen. Die Zweitplatzierte TTG Bingen/Münster-Sarmsheim hat sich wie erwartet mit einem 6:0 gegen den Tabellenletzten NSC Watzenborn-Steinberg behauptet. Zwei Satzerfolge bedeuteten die Highlights für die Gäste, die immer noch auf den ersten Einzelsieg in dieser Saison warten. Die Fanaktion der TTG mit freiem Eintritt für Jugendliche unter 18 Jahren trug Früchte, denn immerhin fanden sich 158 Zuschauer ein. Sein Interesse bekundete auch der Südwestrundfunk, der den TTG-Vorsitzenden Joachim Lautebach zu den Play-off-Partien und den Zielen des Vereins befragte.

 

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – NSC Watzenborn-Steinberg: 6:0

 

Schlusslicht weiter ohne Einzelpunkt in dieser Saison

In der einseitigen Partie war der Klassenunterschied zwischen der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und dem NSC Watzenborn-Steinberg letztendlich augenscheinlich. Lediglich im Doppel erkämpften Angelina Gürz/Inka Dömges einen Satzgewinn, und Dömges durfte sich beim 4:11, 8:11, 11:9, 4:11 über ein ordentliches Spiel gegen die derzeit zweitbeste Akteurin der Liga, Abwehrcrack Ding Yaping, freuen.

NSC-Spitzenspielerin Gürz leistete gegen Dana Cechova im ersten Abschnitt verstärkte Gegenwehr, beim 10:9 ergab sich sogar ein Satzball, der aber von der 25-Jährigen nicht genutzt wurde. Nach dem knappen 14:12 agierte die Nummer zwei der TTG befreiter und lief beim 11:7, 11:7 keine Gefahr mehr einen Durchgang zu verlieren.

Im unteren Paarkreuz war die Überlegenheit bei den Gastgeberinnen Britt Eerland und Hana Matelova groß, für Sonja Bott und Désirée Menzel blieben Chancen auf einen Satzgewinn Mangelware.

Statement NSC-Cheftrainer Markus Reiter

 

„Wir sind zufrieden, denn der Verlauf war knapper als in der Hinrunde. Teilweise gaben nur zwei bessere Aktionen im Satz den Ausschlag, und die Partien von Angelina sowie Désirée waren offen. Cechova kratzte gerade so die Kurve, sie spielte diesmal auch aggressiver. Auch Matelova konnte sich nichts erlauben, es war keine Spur von Lässigkeit zu bemerken. Wir gestalteten die Sätze knapp, das war das, was wir als Amateurmannschaft den Profis entgegen bringen konnten. Ding Yaping bekam es mit dem Satzverlust zu spüren, wie es gegen uns laufen kann, wenn man nicht voll bei der Sache ist. Die Niederlage im Doppel von Angelina und Inka bedauere ich etwas, da war mehr drin. Ansonsten freuten wir uns über die tolle Atmosphäre im Binger Mäuseturm, die Fans sahen spannende und schöne Ballwechsel.“

Resümee TTG-Vorsitzender Joachim Lautebach

„Es waren durchaus attraktive Spiele dabei, nichtsdestotrotz verliefen sie am Ende deutlich zu unseren Gunsten. Das Ergebnis war wie von uns erwartet. Dana wollte sich gegen Gürz keine Blöße geben und war vom ersten bis zum letzten Ballwechsel sehr konzentriert. Wir durften viele Kinder begrüßen, und die Stimmung war gar nicht so schlecht.“

 

Quelle: www.tischtennis.de