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22.03.2014

Bundesliga: TTG gewinnt gegen Kolbermoor

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – SV DJK Kolbermoor: 6:4

 

Mannschaftlich schöner Erfolg

Der SV DJK Kolbermoor löste gleich sein Versprechen ein, in den Play-Offs mit unterschiedlicher Aufstellung anzutreten. Im Doppel spielte die Ungarin Krisztina Ambrus wie gewohnt an der Seite von Mädchen-Nationalspielerin Chantal Mantz an, die Zwei mussten sich jedoch gegen das starke Doppel der

Hana Matelova von der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim macht im finalen Einzel diesmal alles richtig (Aufnahme: Petra Steyer)Hana Matelova von der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim macht im finalen Einzel diesmal alles richtig (Aufnahme: Petra Steyer)

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim Ding Yaping/Dana Cechova mit 1:3 beugen. In den Einzeln hielt der SV DJK an der zuletzt guten Wahl gegen die TTG fest und bot Defensivakteurin Edina Toth auf. Hinzu gesellte sich im unteren Paarkreuz aber nicht Ambrus sondern Mantz, die mit dem Sieg beim Top-12-Bundesranglistenfinale und guten Leistungen auf internationalem Parkett, eine überaus positive Entwicklung genommen hat. Dieses Vertrauen rechtfertigte Mantz mit einem ausgezeichneten und nicht unbedingt erwarteten 9:11, 11:8, 12:10, 11:9 gegen Hana Matelova. Beinahe hätte auch die Ungarin wieder für Furore gesorgt, die Britt Eerland mit einem 11:5, 8:11, 11:9 unter Druck setzte. Doch diesmal hatte die Niederländerin die richtigen Antworten parat und revanchierte sich mit einem 11:5, 11:9 für die 1:3-Niederlage im Januar.

Die Stimmung unter den 182 Binger Fans kochte aber schon zuvor bei den Partien im oberen Paarkreuz hoch, denn die Nummer eins der TTG Ding Yaping erhielt viel Unterstützung, scheiterte gegen Wenling Tan-Monfardini aber äußerst knapp mit 10:12, 11:9, 10:12, 7:11, und damit glückte der Italienerin die Retourkutsche. Im dritten Satz ließ die Abwehrspielerin ein 10:8 liegen, das war letztendlich der Genickbruch. Doch die Zuschauer durften auch jubeln, denn Cechova begeisterte mit einem 12:10, 11:9, 9:11, 8:11, 11:8 gegen B-Nationalspielerin Sabine Winter, die im Doppel mit Tan-Monfardindi noch souverän das 1:0 markiert hatte.

Wenling Tan-Monfardini kann die Niederlage allein nicht verhindern

Auch nach der Pause glückte keiner Mannschaft der Durchbruch, sodass der Sieg von Ding Yaping gegen Winter, die sicherlich nicht ihren besten Tag erwischte, und der Misserfolg von Cechova gegen Tan-Monfardini eine fast schon standartmäßige, spannende Schlussphase zwischen diesen beiden Teams einläutete. Matelova fieberte dabei dem finalen Einzel gegen Toth ganz besonders entgegen, denn das 10:12 im fünften Satz zum 4:6 in der Rückrunde lag der Tschechin noch lange schwer im Magen. Die Nummer vier der TTG präsentierte sich diesmal allerdings in einem völlig anderen Licht, denn beim 11:7, 11:8, 11:7 erhielt die Defensivspielerin ebenso wenig eine Chance, wie Mantz, die am Nebentisch gegen Eerland beim 8:11, 6:11, 2:11 kein Bein an die Erde bekam.

„Das war heute wirklich nicht mein bester Tag, im Aufschlag-Rückschlag-Bereich lagen meine Schwächen. Ding Yaping spielte taktisch zudem sehr gut gegen mich. Edina verlor knapp gegen Britt, und wenn es so eng ausgeht, ist auch immer etwas Pech dabei. Hana spielte gegen Edina diesmal sehr sicher, machte keine leichten Fehler und wirkte gut eingestellt. Für mich sind diese Platzierungsspiele auch sehr wichtig, und nicht nur zusätzliche Trainingseinheiten. Wir wollen gut spielen, und auch wenn es jetzt schwer wird, wir wollen schon gern noch den zweiten Tabellenplatz erreichen“, berichtete SV DJK-Spitzenspielerin Sabine Winter.  

„Das Ende kam dann doch etwas überraschend schnell zu unseren Gunsten, aber Britt spielt gegen offensiv eingestellte Gegnerinnen immer besser, und Hana hatte sich ganz speziell auf Edina vorbereitet. Sie spielte vor allem viel geduldiger. Dana bewahrte die Nerven gegen Sabine und ließ sich zu keiner Zeit entmutigen. Sie bestätigte mit diesem Erfolg ihre positiven Tendenzen. Für die Fans war das ganze Spiel wieder ein Leckerbissen, und da auch die gesamte Mannschaft zum Sieg beitrug, freuen wir uns umso mehr“, sagte TTG-Vorsitzender Joachim Lautebach.

 

Quelle: www.tischtennis.de