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Deutschlandpokal Senioren 60+

 

Bei dem am 13./14.10. in Simmern ausgetragenen Deutschlandpokal der Senioren traten die Verbände Rheinhessen und Rheinland erstmals mit einer gemeinsamen Mannschaft, sowohl bei den Senioren als auch bei den Seniorinnen an. Insgesamt waren 10 Damen und 9 Herrenmannschaften am Start.

Bei den Seniorinnen traf man im ersten Gruppenspiel gleich auf dem Mitfavoriten aus Bayern. Nach spannenden und knappen Spielen ging die Begegnung letztendlich mit 4:2 verloren. In den weiteren            Spielen gegen die Mannschaften aus Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ging man mit jeweils               4:1 als Sieger hervor. Somit wurde der erste Platz auf dem 2.ten Gruppenplatz abgeschlossen.                  Der Sonntag lief dann leider nicht so gut, da sich Hannelore Dillenberger gleich im ersten Spiel verletzte      und man das Spiel gegen die hessische Mannschaft letztlich klar mit 1:4 verlor. Das abschließende Platzie-   rungsspiel  gegen die Mannschaft vom Westdeutschen Verband ging ebenfalls mit 1:4 verloren so dass man am Ende den 6.Platz belegte. Die Mannschaft bestand aus Hannelore Dillenberger, Ursula Schwickert und Karin Dietrich.

Bei den Senioren lief es, bedingt durch eine gute Auslosung, von Anfang an hervorragend. Gegen die Gruppengegner aus Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern konnte man sich jeweils mit 4:0 durchsetzen und so den Gruppensieg erreichen. Damit war man schon für die Spiele um Platz 1-3 qualifiziert.  

Im ersten Endrundenspiel traf man am Abend auf die Mannschaft des Hessischen Tischtennis Verbandes.     Diese spielte u.a mit dem diesjährigen Deutschen Vizemeister der AK 60 Kay Seifert. Es gab viele hochklassige Begegnungen in deren Verlauf unser "Oldie" Bernd Schuler mit 3:2 gegen K. Seifert gewinnen konnte. Motiviert von diesem Auftakt wuchsen auch Michael Werle und Walter Weil über sich hinaus und am Ende triumphierte man mit 4:3 sensationell gegen den hohen Favoriten.

Am Sonntag musste man bereits am frühen Morgen gegen die Mannschaft des Westdeutschen Verbandes antreten. In deren Reihen stand mit Manfred Nieswand vom TTC Bergneustadt der diesjährige Deutsche Meister der AK 60. Nach spannenden und für uns teilweise sehr unglücklich verlaufenden Spielen wurde die Begegnung letztlich, wenn auch etwas zu deutlich, mit 1:4 verloren. Nachdem die Mannschaft des WTTV im abschließenden Spiel unerwartet mit 3:4 gegen die Mannschaft des Hessischen Verbandes verlor blieb für   uns am Ende der 3. Platz. Trotzdem konnte unsere Mannschaft mit dem erreichten sehr zufrieden sein.

Auch in der Endabrechnung über die Gesamtplatzierung des Deutschlandpokales konnten unsere beiden Mannschaften nach Punkten den 3.Platz erreichen.

Diese Veranstaltung hat gezeigt dass wir mit dem geplanten  Zusammenschluss unserer beiden Verbände   auf dem richtigen Weg sind, und gemeinsam auch sportlich mit den größeren Verbänden mithalten können.

Verbandsinfos
20.03.2015

Personalie: Richard Prause wird neuer DTTB-Sportdirektor

Neu-Isenburg/Schwechat. Die nächste wichtige Personalie beim Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) ist geklärt: Richard Prause wird als Nachfolger von Dirk Schimmelpfennig neuer Sportdirektor des DTTB. Der 38-fache Nationalspieler sowie langjährige Damen- und Herren-Bundestrainer tritt sein neues Amt am 15. August an.

„Wir sind froh, dass wir unseren Wunschkandidaten für diese wichtige Position gewinnen konnten“, sagt DTTB-Präsident Michael Geiger. „Richard hat in seiner Zeit als Bundestrainer hervorragende Arbeit geleistet und sich in seiner Zeit in Österreich weiterhin als Trainer und Planer mit Weitblick profiliert und seine ausgezeichneten internationalen Kontakte vertieft.“

„Tischtennissport in Deutschland mit viel Energie vorantreiben“

Richard Prause hatte den DTTB 2010 auf eigenen Wunsch nach zehn erfolgreichen Jahren im Trainerstab Richtung Österreich verlassen, um das internationale Tischtennis-Trainingszentrum „Werner Schlager Academy“ (WSA) aus der Taufe zu heben und aufzubauen. „Ich bin der WSA sehr dankbar für fünf gemeinsame, interessante Jahre, wo wir einiges bewegen konnten“, so der 47-jährige gebürtige Oberhausener, dessen Hauptwohnsitz mit Ehefrau Susanne und den beiden gemeinsamen Söhnen immer das hessische Hanau geblieben ist. „Jetzt stehe ich vor einer großen, neuen Herausforderung, auf die ich mich sehr freue. Der DTTB ist mit China zusammen weltweit die führende Nation im Tischtennis, und ich werde alles dafür tun, um gemeinsam mit unserem Team den Tischtennissport in Deutschland weiter mit viel Energie voranzutreiben.“

WSA-Geschäftsführer Martin Sörös lässt Richard Prause schweren Herzens ziehen: „Richard Prause hat wesentlichen Anteil daran, dass die WSA in den letzten fünf Jahren zu einem anerkannten Trainingszentrum für Spielerinnen und Spieler aus aller Welt geworden ist. Er hat als Trainer und als Mensch eine enorme Qualität in die WSA gebracht. Aber selbstverständlich respektieren wir den Wunsch von Richard Prause, zum DTTB zurückzukehren, und wünschen ihm und unseren Freunden vom DTTB für die Zukunft nur das Beste.“

Prause-Verdienste als Trainer: Olympia- und WM-Silber, erster EM-Team-Titel

In seiner Zeit als DTTB-Bundestrainer war Richard Prause an den vielen Medaillengewinnen für Deutschland maßgeblich beteiligt. Von den DTTB-Damen wechselte er im September 2004 ins Amt des Herren-Bundestrainers, coachte unter anderem das Duo Timo Boll/Christian Süß 2005 zur WM-Silbermedaille und das Herren-Team bei der Heim-WM in Bremen 2006 zu Bronze. 2007 gewannen seine Herren in Belgrad drei Goldmedaillen und einmal Bronze bei den Europameisterschaften, darunter war der ersehnte erste Herren-Mannschaftstitel für Deutschland, und wiederholte das goldene Triple im Jahr darauf. In Stuttgart gab für Prauses Herren 2009 zweimal EM-Gold und einmal Bronze. Höhepunkt seiner Bundestrainer-Karriere war der Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Spielen 2008. In Peking gewannen Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß die Silbermedaille hinter China.