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Sport Da/He
24.05.2015

Deutsche Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen

Gütersloh. Das Wochenende um Christi Himmelfahrt ist mit den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen (DPMV) nahezu untrennbar. Mit 116 qualifizierten Teams aus dem gesamten Bun­desgebiet und deutlich über 500 Aktiven sind die DPMV eine der größten nationalen Veranstaltungen im Tischtennis. Aufgeteilt in jeweils drei weibliche und männliche Spielklassen (A/Verbandsebene, B/Bezirksebene, C/Kreisebene) kämpften die Pokalteams um die begehrten Titel.

Dabei stellte der rheinhessische Tischtennisverband zwei weibliche und drei männliche Teams in vier von sechs Konkurrenzen. Lediglich die beiden C-Klassen Konkurrenzen konnten nicht besetzt werden.

In den weiblichen Konkurrenzen der A- und B-Klasse reisten neun Spielerinnen der TSG Heidesheim samt ihrem Vereinsverantwortlichen Norbert Dyllick an. Der frischgebackene Verbandsoberliga Meister – TSG Heidesheim 1 – schaffte es sogar in die am Samstagnachmittag stattfindende KO-Runde. Dies gelang ihnen durch zwei glatte Erfolge, einem knappen und wichtigen 4:3 Sieg über die SG Rodheim (HeTTV) und einer Niederlage gegen den späteren Halbfinalist RSV Braunschweig (TTVN). Im Viertfinale unterlagen die Damen um Mannschaftsführerin Amelie Mayer dem späteren Sieger aus ESV Prenzlau (TTVB) mit 0:4.

Steinig und schwer stellte sich der Weg für die zweite Garde der TSG Heidesheim (Bezirksoberliga Meister) dar. In einer sehr stark besetzten Gruppe mit gleich zwei Vertretern aus Bayern und jeweils einer Mannschaft aus Hessen und Schleswig-Holstein schlugen sich die Damen um Charlotte Böcking tapfer und errungen zwar leider keinen Sieg, aber zumindest drei Einzelerfolge durch Regina Mese­nich, Antje Grundmann und Sonja Rother. „Eine willkommene Erfahrung und Abwechslung vom alltäglichen Lernstress“, konnte man aus dem Umfeld vieler Heidesheimer Spielerinnen vernehmen.

Die männlichen Konkurrenzen wurden mit drei rheinhessischen Teams besetzt. Neben der SG Frei-Laubersheim/Hackenheim/Winzenheim 1 (A-Klasse) nahmen zwei Vereine – TG Wallertheim 1 und TuS Framersheim 1 – in der B-Klasse teil.

Der ungeschlagene Meister aus Wallertheim traf bereits in der Gruppenphase auf das favorisierte Team aus TTC Ober-Erlenbach 1987 2 (HeTTV) und musste sich den Spielern um Björn Hampl und Co. mit 0:4 geschlagen geben. Diese Niederlage sollte allerdings bis zum Viertelfinale die einzige bleiben, da alle weiteren Partien siegreich beschritten wurden. Im Viertelfinale erwischte das Team um den Vereinsverantwortlichen Philipp Hübinger den nächsten Kracher und Mitfavoriten aus Weißen­turm-Kettig, welchem die TG mit 0:4 unterlag.

Der zweitplatzierte der B-Klassen Verbandspokalkonkurrenz TuS Framersheim 1 rückte im Losver­fahren nach und präsentierte sich gemäß dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ sehr gut. Gleich drei starke Mannschaften tummelten sich in ihrer Gruppe. Den Framersheimern um Bernhard Menges, welche mit fünf Spielern anreisten, gelang allerdings kein Sieg. Die Erfahrungen auf natio­naler Ebene an den Start zu gehen, nimmt ihnen aber keiner.

Die mittlerweile auf nationaler und internationaler Ebene erfahrenen Spieler der SG Frei-Laubers­heim/Hackenheim/Winzenheim wiederholten ihr Ergebnis (9. Platz) des Vorjahres. In einer spannen­den, knappen und langatmigen Anfangspartie gegen den TSV Brunsbüttel (TTVSH) mussten sich die Spieler um Kristof Bielinski nach einer Spieldauer von 3,5 Stunden im Entscheidungssatz des siebten Spiels geschlagen geben und verpassten damit den Einzug in die KO-Runde. Zwei weitere Siege, bei einer zu erwartenden Niederlage gegen den TTC Langen 1950 (HeTTV), rundeten den Auftritt ab.

„Insgesamt haben sich alle rheinhessischen Teams in Gütersloh super präsentiert und bereuten ihre Teilnahme keineswegs“, resümierte der Verbandspokalleiter Matthias Edinger vor Ort.

Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.dpmv2015.de/index.php/ergebnisse

Matthias Edinger

Verbandspokal und -tunierwart

 

Die Ergebnisse der rheinhessischen Mannschaften im Einzelnen