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jjaap
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 6:21 Titel: Re: Abschenken verhindern? |
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| BernhardRichard hat Folgendes geschrieben: | Um zur Diskussion zu finden:
Wie wäre es, wenn man ein Aufrücken für den Fall vorsieht, sobald ein Spieler verletzt ausscheidet, bzw. nur einen Ball seines Einzels schenkt?
Dann würde bei den Begegnungen zwar das Raster u.U. im Spiel verschoben, aber immerhin könnte maximal ein Spiel geschenkt werden, und nicht drei, was evtl. Umdenken zu Folge hätte. Ausserdem müsste ein Spieler, der beide Einzel Strohmann spielen will, zumindest 66 (mit Doppel) Ballwechsel am Tisch stehen, wozu gerade bei Anwesenheit von Zuschauern wie es in oberen Klassen manchmal zu beobachten sein soll, ein Menge mehr an Unverfrorenheit erforderlich ist. Ein einzelner Ball ist da schneller gespielt und ebenso schnell vorbei, sich 66 Ballwechsel der Lächerlichkeit preiszugeben, würden sich vermutlich weit weniger Spieler antun. |
Ausgezeichnet! _________________ Jürgen Jaap - TV Leiselheim |
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jjaap
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 7:08 Titel: Mainz 05 und Leiselheim |
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Es gibt da durchaus eine Vorgeschichte - als Hintergrundinfo für die Entscheidungsfindung
zu den Geschehnissen am Sonntag.
2001: Mainz 05 spielte Relegation zur 2. Liga gegen Herbornseelbach.
Vor zirka 600 Zuschauern in Mainz. Etwa 20 Leiselheimer (ich auch) waren mit Rasseln
und sonstigen Krachinstrumenten nach Mainz gereist, um 05 (Li Bing, Patrick Baum,
Björn Baum, Bernd Bertelmann) anzufeuern. Mainz hatte auch noch den Cinesen Zhang im
Rennen. Der kam erstens zu spät zum Spiel, weil angeblich verletzt. Er siegte dann an
der Seite von Li Bing im Doppel - und ließ sich frenetisch feiern. Keine Spur von
Verletzung, auch nicht im ersten Einzel. Als er dann im zweiten Durchgang gegen den
stärkeren Herbornseelbacher im mittleren Paarkreuz an der Reihe war, gab er nach einigen
Ballwechseln auf (es stellte sich später heraus, dass er gar nicht verletzt war, sondern
nur sein Gesicht im Falle einer Einzelniederlage nicht verlieren wollte).
Es war das Hinspiel. Am Nebentisch spielte Björn Baum als Dreier von 05. Durch das
"Abschenken" von Zhang war das Spiel schon verloren, da Herbornseelbach damit neun
Punkte hatte. Das Spiel von Björn zählte noch, aber fast die Hälfte der Zuschauer
verließen die Halle. Endergebnis: 4:9. Zum kotzen!
--> Als Mainzer Funktionär hätte ich noch an diesem Abend Zhang einen Tritt in den
Hintern gegeben und verabschiedet - für immer!
Leiselheim stieg in dieser Saison in die Regionalliga auf. Björn Baum wechselte nach
Leiselheim. Wir spielten wenige Monate später am Trappenberg gegen Mainz 05 - mit Zhang.
Das gleiche Spiel. Triumphaler Sieg von Zhang im Doppel an der Seite von Li Bing.
Dann unglaubliche Kopfschmerzen von Zhang. Er trat gegen Björn nicht an, weil er eine
Niederlage befürchtete. Wenig später die plötzliche Genesung. Ein wieselflinker Zhang
bezwingt Christian Lehmann. Lässt sich feiern. Das Abschlussdoppel gewinnt er auch
noch an der Seite von Li Bing gegen Baum/Lehmann. Alle 05er liegen sich in den Armen.
Ihr Held: Zhang. Zum kotzen! Dass wir 7:9 verloren haben? Klar ärgert man sich, man
gewinnt lieber. Aber das ist schnell vergessen. Zhangs Auftritt und vorallem die
Akzeptanz seines Auftritts durch die Mainzer Vereinsführung nicht.
Am Sonntag dann dieses Spiel gegen Mainz 05. Mit dem Abstand von drei Tagen dazu
hätte ich das Spielchen von Mainz 05 ertragen - aber nicht am Sonntag. Dafür ist mir
mein liebstes Hobby Tischtennis zu wichtig. Kein größeres TT-Turnier in Deutschland
würde ich versäumen wollen. Ich war in der Dortmunder Westfalenhalle, als Fetzner und
Roßkopf Weltmeister wurden. In der Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart bei der EM.
In Bremen bei der EM. In Bremen bei der Mannschafts-WM. In Frankfurt beim TOP 12.
Am Sonntag in Leiselheim - und Mainz kam mit sechs Mann. Spielte im Einzel mit fünf.
Ungestraft? Nein! _________________ Jürgen Jaap - TV Leiselheim |
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jjaap
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 8:46 Titel: |
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| Volker Stippich hat Folgendes geschrieben: |
Spieler mit solch durchtrainierten Köpern, wie sie ihn haben, bleiben davon natürlich verschont. |
Das haben sie natürlich richtig beobachtet - und sicherlich auch schon vermutet: Nach den Trainingsabenden
und Spieltagen am Leiselheimer Trappenberg sitze ich immer in gemütlicher Runde unter TT-Kollegen
und genehmige mir dabei das eine oder andere Bierchen (zuviel).
Daher reicht es (bei mäßigem Talent) auch gerade mal zur Bezirksliga.
Allerdings: Ein paar Pfündchen weniger würden auch Ihnen sicher gut zu Gesicht stehen.
Die Inanspruchnahme von Ausreden nach "unnötigen" Niederlagen würde sich dadurch gewiss auch reduzieren. _________________ Jürgen Jaap - TV Leiselheim |
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jjaap
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 8:56 Titel: |
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| Volker Stippich hat Folgendes geschrieben: | | Ah so, noch viel Spaß am Trappenberg beim Punkte "sammeln", vielleicht klappts ja beim nächsten mal auch sportlich. Ich bin fest davon überzeugt, wenn sie denn nicht wieder eingreifen. |
Nun, meine Meinung über Wackernheim und speziell Sie bildete ich mir nicht nur aus der Distanz.
Schon vor Ihrer Zeit in Wackernheim hatte ich selbst dort öfters gespielt. Ich empfand die Halle
dort als kalt (nicht physikalisch) und den Auftritt der Gastgeber als unpersönlich. Lieblos eben.
Dennoch bin ich mir sicher, dass dort sehr viele angenehme Zeitgenossen gerne ihrem Sport nachgehen.
Vielleicht sogar mehr als im Schnitt eines durchschnittlichen Tischtennis-Vereins in Rheinhessen.
Sie und Ihre TT-Kollegen mögen es so, wie es dort vorzufinden ist. Und das ist auch gut so.
Ich und meine TT-Kollegen in Leiselheim mögen es so, wie es in Leiselheim "eingerichtet" ist.
Und das ist ebenfalls gut so.
Die Menschen - und auch Tischtennisfreunde - sind eben verschieden. Und das ist wiederum gut so.
Belassen wir es dabei. _________________ Jürgen Jaap - TV Leiselheim |
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jjaap
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 9:19 Titel: |
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| Werner Schäfer hat Folgendes geschrieben: | | Also ich finde, die Regeln sind doch gar nicht so schlecht. So ist doch durch die von Peter Buchmann zitierte Regel, dass man ein Spiel nur wegen Krankheit oder Verletzung aufgeben darf, eigentlich der aktuelle Fall abgedeckt. Es dürfte ja wohl kaum ein plötzlicher Virus in der Halle ausgebrochen sein, der dann auch nur die Spieler einer Mannschaft befällt (hier stellt sich für mich höchstens die Frage, ob denn der anwesende Oberschiedsrichter diese Regel nicht kannte?). |
Soweit ich mich erinnere, kam es dazu gar nicht mehr. Die Spieler von Mainz 05 kamen nicht mehr zu den
beiden letzten aufgerufenen Spielen in die Spielbox. Andere telefonierten vor der Halle mit dem
fehlenden Spieler. Kurz darauf verließ 05 ohne Unterschrift auf dem Spielbogen komplett die Halle.
Kann ich aber nicht mehr ganz exakt sagen, da ich zeitweise in einem Nebenraum der Halle war. _________________ Jürgen Jaap - TV Leiselheim |
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Jens Christmann
Anmeldungsdatum: 07.10.2005 Beiträge: 7 Wohnort: Münster-Sarmsheim
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 12:19 Titel: |
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Ich verstehe die Diskussion übers Regelwerk nicht. Es liegt doch nicht an den Regeln, sondern mehr an den Akteuren bei diesem Trauerspiel. Große Werbung für den Tischtennissport von allen Beteiligten. Nur weiter so. Dann bekommt man in Zukunft auch noch den letzten Zuschauer aus der Halle. Es muß eine wahre Freude sein ein Spiel so 9:0 zu gewinnen.
Und da das Spiel ja leider so kurz war, geht es anschließend im Forum weiter zur Sache. Super faire Anmerkungen, die ich gerade lesen durfte. Einsicht gleich Null. Ihr seit auf dem richtigen Weg weiter so.
Da bevorzuge ich als Zuschauer doch andere Sportarten.
Zum Beispiel Eishockey. Da werden die Handschuhe ausgezogen und die Sache wird direkt vor Ort geregelt. Die Schiedrichter greifen erst ein, wenn sich die Akteure ausgetobt haben und der Kampf vorüber ist. Anschließend wird das Spiel weitergeführt. Es gibt nach dem Spiel keine Protetste wie "der hat mir aber aufs Maul geschlagen". Im Tischtennis sind wir scheinbar noch nicht so weit. Wenn ich es mir etwas genauer überlege, vielleicht doch ein Ansatz für eine Regeländerung |
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Stevie Cool

Anmeldungsdatum: 25.06.2005 Beiträge: 317 Wohnort: Klein-Winternheim
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 12:22 Titel: |
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Herr Jaap, eine Bemerkung am Rande, die mit dem ursprünglichen Thema nichts zu tun hat, die ich aber gerade für wichtig halte:
Man kann seine Forenbeiträge auch editieren! Man muss nicht 5-6 Posts hintereinander in einer Thread stellen, sondern kann das alles auch in einem einzigen lange Post zusammenfassen. In anderen Foren, in denen ich aktiv bin, wären ihre Posts kommentarlos gelöscht worden.
Also bitte: Keine Doppel- oder Sechsfachposts! Das hindert den Lesefluss und auch die Erwartungshaltung des Forenbesuchers, wenn man einen Beitrag von ihnen liest, dann eine interessante oder unterhaltsame Antwort eines anderen Users erwartet und der nächste, übernächste und überübernächste Post aber auch immer wieder nur von ihnen ist.
Kein gemeiner Angriff meinerseits, sondern lediglich ein Hinweis.
Gruß,
Stevie
EDIT: @ Jens: Ich finde schon, dass die Auslegungsweite eines Regelwerks mit dafür verantwortlich ist, inwieweit solche Aktionen durchgeführt werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich übrigens nochmal anmerken, dass TT ein Sport ist, in dem es heutzutage teilweise auch bei eigentlich klaren Dingen (Aufschläge, Handtuchpause, uvm.) soweit gekommen ist, dass diejenigen, die sich an die Regeln halten und andere darauf hinweisen, schräg angeschaut oder aktiv beschimpft werden und als unsportlich gelten.
Und auch die Empfindlichkeit bei vermeintlich unfairen Aktionen ist unglaublich hoch.
Man vergleiche das Ganze mal mit Fußball: Wenn da einer eine Schwalbe zaubert, wird er von den Kommentatoren augenzwinkernd als "Schlitzohr" bezeichnet; tritt eine bereits qualifizierte Mannschaft im letzten Gruppenspiel mit der B-Elf an, gilt dies als verständliche taktische Maßnahme.
Hier beim TT wird vergleichbares sofort als gröbste Unsportlichkeit verteufelt. _________________ Niveau wirkt von unten betrachtet immer ein wenig arrogant...
Für alle, denen mein Nickname zu anonym ist: Ich bin Steffen Nagel vom RSV Klein-Winternheim! |
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jjaap
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 12:41 Titel: |
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| Stevie Cool hat Folgendes geschrieben: | Kein gemeiner Angriff meinerseits, sondern lediglich ein Hinweis.
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Ist in Ordnung. _________________ Jürgen Jaap - TV Leiselheim |
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Peter Buchmann Site Admin

Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 524 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 14:00 Titel: Folgen auf das Regelwerk |
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Ich habe mal über die Folgen dieses Spiels für unser Regelwerk nachgedacht. Werner Schäfer hat es auch schon fast verstanden. Also:
Mainz 05 hat sich, selbst wenn man es streng auslegt, immer im Regelwerk bewegt. Man kann zwar Ihr Verhalten moralisch kritisieren, den Regeln hat es aber entsprochen.
Bei Leiselheim bin ich mir da wegen das Abschenkens gar nicht so sicher, denn sollte dieser Fall Schule machen, dann wäre zu spät kommen in einem Spiel nicht mehr möglich, denn kommt ein Spieler einer Mannschaft zu spät, dann schenkt die andere Mannschaft schnell alle Spiele ab und hat selbst bei einem 2:9 (nicht anwesender Spieler verliert seine Spiele natürlich) innerhalb von zwei Minuten das Spiel doch mit 9:0 am grünen Tisch gewonnen.
Das würde also bedeuten, dass entweder die Regel des zu spät kommens oder das Abschenken komplett aus den Ordnungen gestrichen werden MUSS, denn ansonsten würde es immer wieder zu solchen Eklatspielen kommen, was natürlich nicht sein soll.
Daher bin ich der Meinung, dass das Spiel DRINGEND von einem Rechtsausschuß (SWTTV) geprüft werden müsste und danach diese Lücke - wenn sie denn in den Regeln wirklich existiert - geschlossen werden MUSS.
Im Umkehrschluß komme ich wieder auf oben angesprochene Regel 5.3.1 zurück. Ich sehe es eher so, dass diese Regel strategisches Abschenken verbietet. Damit wäre das Verhalten von Leiselheim NICHT den Regeln entsprechend und wäre also zu bestrafen. Das 9:0 wäre danach also noch mal zu überprüfen.
Logisch? Kann man diesen Gedankengang nachvollziehen?
Sorry, ich weiß. Korithenkacker und Regelfetischist. |
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Joachim Wolf
Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 621 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 14:28 Titel: Re: Folgen auf das Regelwerk |
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| Peter Buchmann hat Folgendes geschrieben: | Im Umkehrschluß komme ich wieder auf oben angesprochene Regel 5.3.1 zurück. Ich sehe es eher so, dass diese Regel strategisches Abschenken verbietet. Damit wäre das Verhalten von Leiselheim NICHT den Regeln entsprechend und wäre also zu bestrafen. Das 9:0 wäre danach also noch mal zu überprüfen.
Logisch? Kann man diesen Gedankengang nachvollziehen?
Sorry, ich weiß. Korithenkacker und Regelfetischist. |
Ist logisch und nochvollziehbar.
Nach Punkt 4.21.1 der WO des SWTTV ist der Klassenleiter sogar verpflichtet Verstöße zu ahnden auch wenn kein Protest ausgesprochen wurde. |
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Thorsten Eppelmann
Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 42 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 14:42 Titel: |
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Wie Peter schon richtig bemerkt hat, ist das Abschenken von Leiselheim nicht durch das Regelwerk gedeckt. Also haben wir hier keine Lücke. Die ergibt sich erst, wenn man nicht gewillt ist diese Regeln auch anzuwenden.
Das ist aber in unserem Sport gang und gebe. Wir haben Regeln für alles mögliche, die nur in Ausnahmesituationen Anwendung finden (z.B. Aufschlagregel, Verlassen der Box, Handtuchpausen,...). Das Tischtennis trotzdem eine sehr faire Sportart ist, macht für mich gerade mit den Reiz aus. Deshalb würde ich auch nie Vergleiche mit anderen Sportarten anstellen.
Wer sich zu sehr an Regeln orientiert, wird aber auch keine Sportart finden, bei denen diese immer strikt eingehalten werden. Selbst im Schach (Verdammt, jetzt hab ich doch verglichen ) gibt es unendliche Regeldiskussionen. |
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Malte Kahl
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 15:20 Titel: |
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@ Peter:
Deiner Argumentation kann ich einigermassen folgen und zustimmen.
Wenn alles rein rechtlich/regelgerecht betrachtet wird, möchte ich aber noch ein paar Fragen stellen hinsichtlich damit zusammenhängender Ereignisse, natürlich aus Sicht eines Leiselheimers. Es geht hier um Fragen, die ich mir in diesem Zusammenhang stelle, nicht um eine versuchte Schuldzuweisung oder -verschiebung. Wie bereits erwähnt, aus Sicht eines Leiselheimers:
- Wie wird es bewertet, dass ein Schiedsrichter diese Aktion der Leiselheimer (auch wenn sie, wie du sagst, rechtlich nicht abgedeckt ist) billigt und quasi absegnet?
- Wie ist es zu bewerten, dass die Mainzer dann noch während des Spieles (auch wenn es eventuell zu unrecht abgebrochen wurde) die Halle verlassen haben, ohne den Spielberichtsbogen zu unterschreiben (falls dies wirklich so war)?
- Hätte den Regeln entsprechend ein Protest der Mainzer gegen diese Entscheidung sofort eingelegt werden müssen, gleichzeitig aber der Spielberichtsbogen unterschrieben werden müssen?
Danke. |
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Peter Buchmann Site Admin

Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 524 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 15:52 Titel: |
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Hallo Malte,
das sind Fragen, auf die ich leider teilweise keine belastbaren Antworten habe. Hier sind sicherlich die Experten zu befragen. Ich versuche es mal. Bitte um Korrekturen.
| Malte Kahl hat Folgendes geschrieben: | | - Wie wird es bewertet, dass ein Schiedsrichter diese Aktion der Leiselheimer (auch wenn sie, wie du sagst, rechtlich nicht abgedeckt ist) billigt und quasi absegnet? |
Ich weiß nicht, ob es im Tischtennis eine Tatsachenentscheidung eines Schiedsrichters wie im Fußball gibt. Je nachdem müßte das Spiel eventuell noch mal geprüft werden.
| Malte Kahl hat Folgendes geschrieben: | | - Wie ist es zu bewerten, dass die Mainzer dann noch während des Spieles (auch wenn es eventuell zu unrecht abgebrochen wurde) die Halle verlassen haben, ohne den Spielberichtsbogen zu unterschreiben (falls dies wirklich so war)? |
Wenn der Schiedsrichter das Spiel beendet (was er wohl getan hat), dann konnten die Mainzer auch die Halle verlassen. Dass sie mit der Richtigkeit des Spielberichtsbogens (also mit der Entscheidung) nicht einverstanden waren haben sie dadurch ausgedrückt, dass sie nicht unterschrieben haben. Das ist vollkommen OK. Sie hätten besser sogar noch Protest eingelegt, diesen unterschrieben und den Spielberichtsbogen nicht unterschrieben.
| Malte Kahl hat Folgendes geschrieben: | - Hätte den Regeln entsprechend ein Protest der Mainzer gegen diese Entscheidung sofort eingelegt werden müssen, gleichzeitig aber der Spielberichtsbogen unterschrieben werden müssen?
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Nein. Siehe oben und siehe Antwort von Joachim Wolf. Ein Verbandsmitglied MUSS einem Regelverstoß nachgehen, wenn er davon zu hören bekommt. Der Klassenleiter muss sich also eigentlich damit befassen. Wenn er es nicht tut dann ein anderer Verbandsmitarbeiter.
Vielleicht übertreibe ich hier und der Fall ist OK so und es muss nichts mehr passieren. Dann muss aber eigentlich die Regel fallen, dass man nicht anwesende Spieler aufschreiben kann. |
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Steffen Heck
Anmeldungsdatum: 19.06.2005 Beiträge: 154
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 15:59 Titel: |
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| Deine Antwort ist korrekt Peter und der Klassenleiter befasst sich momentan auch mit diesem Spiel obwohl am Wochenende SWTTV EM ist. |
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Malte Kahl
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Worms
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Verfasst am: Mi Feb 04, 2009 16:04 Titel: |
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| Ok, vielen Dank. |
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